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Matratzen – was wirklich zählt

Die Frage „Welche Matratze ist die beste?" lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder Körper ist anders – und die richtige Matratze hängt von Schlafposition, Gewicht, Wärmeempfinden und persönlichem Komfortgefühl ab. Was wir tun können: Ihnen erklären, welche Materialien es gibt, was sie können – und was nicht. Den Rest klären wir gemeinsam in der Beratung.

Die vier wichtigsten Matratzenarten

Ob Schaum, Feder oder Tasche – jede Bauart hat ihre Stärken und Grenzen. Hier finden Sie eine ehrliche Übersicht.

Querschnitt einer Kaltschaum-Matratze
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Kaltschaum

Kaltschaum ist ein hochwertiger PUR-Schaumstoff, der in Blöcken geschäumt wird und durch ein besonderes Herstellungsverfahren eine offenporige Zellstruktur aufweist. Diese Struktur sorgt für eine sehr gute Feuchtigkeitsregulierung und eine hervorragende Atmungsfähigkeit – und damit für ein trockenes und angenehmes Schlafklima.

Die Qualität einer Kaltschaum-Matratze bestimmt sich vor allem durch zwei Kenngrößen: das Raumgewicht (wie viel Schaumstoff pro Kubikmeter verarbeitet wurde) und die Stauchhärte (wie stark sich der Schaum unter Druck verformt). Je höher das Raumgewicht, desto langlebiger und belastbarer die Matratze.

  • Allergikergeeignet – keine Milbenbrut­stätten durch offenporige Struktur
  • Hohe Punktelastizität – passt sich der Körperform gut an
  • Trockenes Schlafklima durch gute Atmungsaktivität
  • Geeignet für verstellbare Lattenroste und Motorrahmen
Querschnitt einer Viscoschaum-Matratze
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Viscoschaum

Viscoschaum – auch Memory-Schaum genannt – wurde ursprünglich von der NASA für den Einsatz in der Raumfahrt entwickelt. Das besondere an diesem Material: Es reagiert auf Körperwärme und Druck, verformt sich langsam und kehrt ebenso langsam in die Ausgangsform zurück. Dieses Verhalten sorgt für ein Liegegefühl, das viele als „schwebend" beschreiben.

Durch die geringe Rückstellkraft werden Druckpunkte – zum Beispiel an Schultern, Hüften oder Knien – maximal entlastet. Viscoschaum wird in der Regel nicht als alleiniger Kern eingesetzt, sondern in Kombination mit einer tragenden Kaltschaum- oder Federkernschicht. Matratzen mit Viscoschaum müssen nicht gewendet werden.

  • Maximale Druckentlastung für empfindliche Körperzonen
  • Reagiert auf Körperwärme – passt sich individuell an
  • Besonders geeignet für Seiten- und Rückenschläfer
  • Kein Wenden nötig
Querschnitt einer Federkern-Matratze
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Federkern

Federkernmatratzen sind der Klassiker und überzeugen durch robuste und stabile Bauweise. Bei der klassischen Variante sind die einzelnen Federn miteinander verdrahtet – das bedeutet: Drückt man an einer Stelle, bewegt sich die Nachbarfeder mit. Diese sogenannte Flächenelastizität ist der entscheidende Nachteil: Die Matratze kann sich nicht punktuell an unterschiedliche Körperstrukturen anpassen.

Für Allergiker ist die klassische Federkernmatratze weniger geeignet, da die offene Bauweise Staub und Milben begünstigt. Auch für verstellbare Lattenroste oder Motorrahmen ist sie aufgrund ihrer Steifigkeit kaum geeignet.

  • Robuste, langlebige Konstruktion
  • Nur Flächenelastizität – keine punktuelle Anpassung
  • Weniger geeignet für Allergiker
  • Nicht kompatibel mit Motorrahmen
Querschnitt einer Taschenfederkern-Matratze
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Taschen­federkern

Der Taschenfederkern ist die Weiterentwicklung des klassischen Federkerns. Hier sitzt jede einzelne Feder in einer eigenen Tasche – meist aus Jute oder Vliesstoff – und kann unabhängig von den Nachbarfedern schwingen. Das ermöglicht eine deutlich bessere Punktelastizität: Die Matratze reagiert gezielt auf Druck und gibt dort nach, wo der Körper aufliegt.

Durch unterschiedliche Drahtstärken lassen sich weichere Zonen im Schulter- und Hüftbereich gezielt einarbeiten. Viele Taschenfederkernmatratzen werden mit abnehmbaren, waschbaren Bezügen angeboten. Diese Matratzenart ist besonders beliebt bei Boxspringbetten. Für motorische Lattenroste ist sie allerdings weniger geeignet als reine Schaumstoffmatratzen.

  • Gute Punktelastizität durch unabhängig schwingende Federn
  • Weichere Zonen in Schulter und Hüfte möglich
  • Beliebt in Kombination mit Boxspringbetten
  • Oft mit waschbarem Bezug erhältlich

Keine Matratze passt für alle

Viele Kunden kommen mit einer klaren Vorstellung – und verlassen das Geschäft mit einer ganz anderen Matratze. Das ist kein Fehler, sondern das Ergebnis einer guten Beratung. Denn erst wenn wir wissen, wie Sie schlafen, welche Beschwerden Sie haben und was Ihnen wichtig ist, können wir wirklich helfen.

  • Individuelle Schlafanalyse
  • Ausgiebiges Probeliegen ohne Zeitdruck
  • Beratung zu Matratze, Lattenrost und Bett als System
  • Exklusive Termine nach Vereinbarung möglich

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Kommen Sie vorbei oder rufen Sie an. Wir nehmen uns Zeit für Sie – ob für eine kurze Frage oder eine ausführliche Schlafberatung.

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